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Unter verschiedenen auto/parakrinen wachstumsregulierenden Signalwegen spielt das System der insulinähnlichen Wachstumsfaktoren (IGFs) und Insulin eine wichtige Rolle. Das IGF-Signalgebungssystem ist aktiv an der Regulierung sowohl der normalen Ovarialfunktion als auch des Wachstums von Ovarialtumoren beteiligt. Einerseits sind alle Mitglieder dieses Systems in malignen epithelialen Ovarialzellen exprimiert, und die prognostische Bedeutung dieser Expression wurde in mehreren Studien für einige von ihnen bei Ovarialkrebspatientinnen offenbart. Andererseits sind die zirkulierenden IGF-/IGFBP-Spiegel nicht eindeutig mit dem Risiko für Ovarialkrebs oder dem Fortschreiten der Erkrankung assoziiert, aber einige von ihnen können als ergänzende serologische Marker für Ovarialkrebs betrachtet werden. Ein wichtiger Weg zur klinischen Anwendung der Studien zum IGF-Signalgebungssystem bei Ovarialkrebs ist die wachsende Möglichkeit, spezifische molekular zielgerichtete Wirkstoffe zu verwenden, um deren wachstumsstimulierende und andere Aktivitäten zu unterdrücken. Die Einführung solcher Wirkstoffe in die praktische Onkologie hat jedoch ernsthafte Probleme mit sich gebracht, wobei die Hauptschwierigkeiten aus dem Fehlen von zuverlässigen prädiktiven molekularen Markern und den metabolischen Nebenwirkungen aufgrund der engen Verbindung zwischen IGF-Signalgebung und insulinregulierten Prozessen resultieren. Die prognostischen und diagnostischen Werte verschiedener Komponenten des IGF-Systems und der aktuelle Stand der Entwicklung entsprechender molekular zielgerichteter Therapien für Ovarialkrebs werden überprüft.
Pelikán et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.