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Es wird eine Erklärung für den beobachteten Unterschied in den radialen Profilen der atomaren und molekularen Gasbestandteile von Scheibengalaxien vorgeschlagen, die die Bildung von GMC in lokalen gravitativen Potenzialstörungen wie Spiralarmen beinhaltet. Es wird angenommen, dass GMC durch binäre Wolken-Kollisionen innerhalb des Potenzials von spiraligen Dichteperturbationen entstehen, wobei die Vorläufer ein radialen Profil haben, das dem des atomaren Gases entspricht; die Kollisionsrate wird bestimmt durch die Häufigkeit, mit der ein Spiralarm getroffen wird. Dieses Modell passt gut zur Gesamtform der Verteilung des molekularen Gases für Scheibengalaxien, bei denen man annimmt, dass es eine zugrunde liegende stationäre Dichtewelle gibt, mit Korotationsresonanz in den äußeren Regionen der Scheibe, sowie für jene Scheibengalaxien, bei denen die Spiralarmen wahrscheinlich eher transient sind.
Rosemary F. Ġ. Wyse (Mon,) hat diese Frage untersucht.