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Parallelmonatsumfragen bei Kindern im Alter von 6 bis 71 Monaten wurden im Muheza-Distrikt in Tansania durchgeführt. Ziel war es, Hochlanddörfer zu vergleichen, in denen die durchschnittliche jährliche entomologische Inokulationsrate (EIR) für Malaria 34 beträgt und die jährlichen Prävalenzen von Parasitämie zwischen 33 % und 76 % liegen, mit kulturell ähnlichen Dörfern in den Tieflagen, in denen die durchschnittliche EIR 405 beträgt und die Prävalenzen von Parasitämie zwischen 80 % und 84 % liegen. Die gesamte Umfrageteilnehmerpopulation konnte in sechs geografische Untergruppen unterteilt werden, die in aufsteigender Reihenfolge der Prävalenz von Parasitämie angeordnet werden können. Die Prävalenzen von dichter Parasitämie, von fieberhafter Malaria und von Anämie nahmen in derselben Reihenfolge über diese Gruppenreihe zu, wobei die Trends statistisch signifikant waren. Die Ergebnisse vorheriger Studien haben einen paradoxen Effekt angezeigt, wonach Kinder in Regionen mit geringerem Expositionsniveau gegenüber malarischen Infektionen langfristig eine höhere Inzidenz schwerer Malariaattacken erleiden. In der vorliegenden Studie gab es keinen Hinweis auf eine solche paradoxe inverse Beziehung zwischen dem Expositionsniveau und der Prävalenz von malarischen Erkrankungen oder Anämie. Die Kindersterblichkeitsraten sind jedoch in den Hochlagen und Tieflagen ähnlich, ebenso wie die Medianalter der ins Krankenhaus aufgenommenen Kinder. Insgesamt zeigen die vorliegenden Ergebnisse, dass eine künstliche Reduzierung der EIR für die untersuchten Populationen vorteilhaft wäre, selbst langfristig, in Bezug auf die chronischen Auswirkungen von Malaria. Dies steht nicht unbedingt im Widerspruch zu früheren Studien, die gegenteilige Schlussfolgerungen in Bezug auf die Inzidenz schwerer akuter Auswirkungen berichten.
Ellman et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.