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Die Herausforderungen bei der Gestaltung ethischer, nicht ausbeuterischer Forschungsprojekte mit Sexarbeitern oder anderen marginalisierten Bevölkerungsgruppen sind erheblich. Erstens sind Größe und Grenzen der Bevölkerung unbekannt, was es extrem schwierig macht, eine repräsentative Stichprobe zu erhalten. Zweitens sind Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre und Vertraulichkeit von größter Bedeutung und schwer zu lösen, da die Mitgliedschaft in versteckten Bevölkerungen oft mit stigmatisiertem oder illegalem Verhalten verbunden ist. Darüber hinaus führen sie häufig zu Herausforderungen in Bezug auf die Validität der Daten. Drittens, trotz gegenteiliger Beweise sind Assoziationen zwischen Sexarbeit und Viktimisierung weiterhin stark, bleiben Dichotomien verbreitet, und Sexarbeiter werden oft als homogene Bevölkerung dargestellt. Auf der Grundlage von drei Forschungsprojekten, an denen der Autor beteiligt war - alle im Rahmen eines Ansatzes von Sex als Arbeit - sowie der Arbeit anderer bietet dieser Artikel mehrere Strategien zur Überwindung dieser Herausforderungen an. Klare Richtlinien für ethische, nicht ausbeuterische Methoden sind in den vorgeschlagenen Lösungen eingebettet.
Frances M. Shaver (Mon,) hat diese Frage untersucht.