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Dieser Bericht untersucht die Sterblichkeitsraten im Zwillingsregister der Nationalen Akademie der Wissenschaften--National Research Council für Zwillinge mit dokumentierten Diagnosen von Schizophrenie oder Neurosen. Das standardisierte Sterblichkeitsverhältnis für Schizophrenie betrug 1,77 und resultierte aus Erhöhungen sowohl bei traumatischen als auch bei krankheitsbedingten Todesfällen. Bei Neurosen betrug das standardisierte Sterblichkeitsverhältnis 1,30 und war nahezu ausschließlich auf erhöhte Raten krankheitsbedingter Todesfälle zurückzuführen. Das Muster der Sterblichkeit in monozygoten und dizygoten Paaren, die hinsichtlich Schizophrenie und Neurosen disharmonisch sind, steht im Einklang mit den folgenden Hypothesen: Die Sterblichkeit in beiden Störungen kann nicht auf den Krankheitszustand selbst zurückzuführen sein; die krankheitsbedingte Sterblichkeit bei Schizophrenie resultiert weitgehend aus Umweltfaktoren, die von Zwillingspaaren geteilt werden; und die Sterblichkeit durch Trauma bei Schizophrenie und durch Krankheiten bei Neurosen resultiert größtenteils aus genetischen Faktoren. Diese Ergebnisse müssen im Kontext der Einschränkungen des Registers interpretiert werden, zu denen mangelnde Standardisierung und unvollständige Erfassung psychiatrischer Störungen gehören. Eine Überprüfung einer Teilstichprobe von Aufzeichnungen zeigt, dass Schizophrenie im Register breit definiert ist und sich erheblich vom engen DSM-III-Konzept der Störung unterscheidet.
Kenneth S. Kendler (Di.) hat diese Frage untersucht.