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HINTERGRUND: Eine Nichtadhärenz mit der antidepressiven Behandlung ist sehr häufig. Die Erhöhung der Adhärenz zur pharmakologischen Behandlung kann die Ansprechrate beeinflussen. ZIELE: Überprüfung und Zusammenfassung quantitativer Nachweise zu Faktoren, die mit der Adhärenz verbunden sind, und von interventionssteigernden Maßnahmen. METHODEN: Eine systematische Überprüfung computergestützter Datenbanken wurde durchgeführt, um quantitative Studien zur Adhärenz bei Depressionen zu identifizieren. Die ausgewählten Arbeiten befassten sich mit unipolarer Depression und betrachteten die Adhärenz als primäres Endziel. ERGEBNISSE: Von den zwischen 1973 und 1999 veröffentlichten Studien entsprachen 32 den Überprüfungskriterien: epidemiologische beschreibende Studien (n=14): nicht-randomisierte Vergleiche zwischen Kontroll- und Interventionsgruppen (n=3); randomisierte Interventionen (n=14); und Meta-Analyse (n=1). Patientenbildung und Medikationskliniken waren die am häufigsten getesteten Interventionen, kombiniert mit einer Vielzahl anderer Interventionen. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Studien gaben keine konsistenten Hinweise darauf, welche Interventionen effektiv sein könnten. Sorgfältig gestaltete klinische Studien sind erforderlich, um den Effekt von Einzel- und Kombination Interventionen zu klären.
Pampallona et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.