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HINTERGRUND: Epidemiologische Studien legen nahe, dass Menschen mit Diabetes anfällig für kardiovaskuläre gesundheitliche Auswirkungen sind, die mit der Exposition gegenüber Partikel-Luftverschmutzung verbunden sind. Die endothelialen und vaskulären Funktionen sind bei Diabetes beeinträchtigt und könnten mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko verbunden sein. Wir untersuchten, ob die endothelabhängige und -unabhängige vaskuläre Reaktivität mit der Partikelexposition bei Personen mit und ohne Diabetes assoziiert war. METHODE UND ERGEBNISSE: Die Studienteilnehmer waren 270 Einwohner der Region Greater Boston. Wir maßen die 24-Stunden-Durchschnittswerte der Luftverschmutzung (feine Partikel PM2.5, Partikelnummer, Ruß und Sulfate SO4(2-)) in etwa 500 m Entfernung vom Untersuchungsort. Die Konzentrationen der Schadstoffe wurden auf Assoziationen mit der vaskulären Reaktivität ausgewertet. Lineare Regressionen wurden auf die prozentuale Veränderung des Durchmessers der Arteria brachialis (strommediiert und nitroglycerinmediiert) angepasst, mit dem Partikelschadstoffindex, der scheinbaren Temperatur, der Jahreszeit, dem Alter, der Rasse, dem Geschlecht, der Rauchergeschichte und dem Body-Mass-Index als Prädiktoren. Modelle wurden für alle Teilnehmer angepasst und dann nach diagnostiziertem Diabetes versus Risiko für Diabetes stratifiziert. Sechs Tage gleitende Durchschnitte aller 4 Partikelmetriken waren mit einer verringerten vaskulären Reaktivität bei Patienten mit Diabetes, jedoch nicht bei Risikopersonen, assoziiert. Interquartilbereichserhöhungen in SO4(2-) waren mit einer verringerten stromvermittelten (-10,7%; 95% CI, -17,3 bis -3,5) und nitroglycerinvermittelten (-5,4%; 95% CI, -10,5 bis -0,1) vaskulären Reaktivität bei denen mit Diabetes assoziiert. Rußzunahmen waren mit einer verringerten stromvermittelten vaskulären Reaktivität (-12,6%; 95% CI, -21,7 bis -2,4) verbunden, und PM2.5 war mit der nitroglycerinvermittelten Reaktivität verbunden (-7,6%; 95% CI, -12,8 bis -2,1). Die Effekte waren bei Diabetes Typ II stärker als bei Typ I. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Diabetes verleiht eine Anfälligkeit gegenüber Partikeln, die mit Kohlekraftwerken und Verkehr verbunden sind.
O'Neill et al. (2005) haben diese Frage untersucht.