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Das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom (OSA) wurde als Ursache sowohl für transienten Blutdruckanstieg während des Schlafs als auch für anhaltende Hypertonie im Wachzustand angesehen. Ziel dieser Überprüfung war es, die bestehenden Literatur kritisch zu untersuchen hinsichtlich (1) der mit OSA verbundenen Blutdruckveränderungen, (2) der kausalen Mechanismen, die spezifische Blutdruckveränderungen mit OSA in Verbindung bringen, und (3) der potenziellen Folgen der systemischen zirkulatorischen Anomalien, die mit OSA assoziiert sind. Besonderes Augenmerk wurde auf Studien gelegt, die die Prävalenz von OSA bei Patienten mit Hypertonie bewerteten und die Auswirkungen der Behandlung von OSA auf den Blutdruck untersuchten. Wir kommen zu dem Schluss, dass Patienten mit OSA abnormale Blutdruckmuster im Schlaf aufweisen, die sich am häufigsten durch apnoeassoziierte Blutdruckerhöhungen manifestieren. Verwirrende Faktoren wie Fettleibigkeit und antihypertensive Medikamententherapie sowie widersprüchliche Beweise bezüglich der Veränderungen des Blutdrucks am Tag nach der Therapie für OSA machen es verfrüht, zu schlussfolgern, dass OSA und Bluthochdruck am Tag direkt miteinander verbunden sind. Indizien deuten darauf hin, dass die Blutdruckveränderungen, die während des Schlafs auftreten, zur hohen kardiovaskulären Morbidität bei Patienten mit OSA beitragen könnten. Weitere Forschungen zur Beziehung zwischen OSA und Hypertonie sollten die zukünftige Versorgung von Patienten mit diesen Erkrankungen verbessern und unser Verständnis der kardiopulmonalen Pathophysiologie erweitern. (Arch Intern Med. 1991;151:455-462)
P. D. Levinson (Fr,) hat diese Frage untersucht.