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HINTERGRUND: Mehrere originale Studien haben den Effekt von Alkoholgebrauchstörungen (AUD) auf suizidale Gedanken und Verhalten untersucht, aber es gibt erhebliche Diskrepanzen zwischen den Studien. Daher ist eine systematische Bewertung des Zusammenhangs zwischen AUD und Suizid erforderlich. METHODEN: Wir haben PubMed, Web of Science und Scopus bis Februar 2015 durchsucht. Wir haben auch die Psycinfo-Website und -Zeitschriften durchsucht und Autoren kontaktiert. Wir schlossen Beobachtungsstudien (Kohorten-, Fallkontroll- und Querschnittsstudien) ein, die den Zusammenhang zwischen AUD und Suizid behandelten. Die interessierende Exposition war AUD. Die primären Ergebnisse waren suizidale Gedanken, Suizidversuch und vollendeter Suizid. Wir bewerteten die Heterogenität mittels Q-Test und I2-Statistik. Wir untersuchten Publikationsbias mit den Tests von Egger und Begg sowie mit dem Trichterdiagramm. Wir meta-analysierten die Daten mit den Modellen der Zufallseffekte. Für jedes Ergebnis berechneten wir das Gesamtergebnis des Odds Ratio (OR) oder Risikoverhältnisses (RR) mit 95% Vertrauensintervallen (CI). ERGEBNISSE: Wir schlossen 31 von 8548 abrufbaren Studien ein, mit 420.732 Teilnehmern. Es gab einen signifikanten Zusammenhang zwischen AUD und suizidalen Gedanken (OR=1.86; 95% CI: 1.38, 2.35), Suizidversuchen (OR=3.13; 95% CI: 2.45, 3.81); und vollendeten Suiziden (OR=2.59; 95% CI: 1.95, 3.23 und RR=1.74; 95% CI: 1.26, 2.21). Es gab eine signifikante Heterogenität zwischen den Studien, aber nur geringe Bedenken hinsichtlich des Vorhandenseins von Publikationsbias. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Es gibt ausreichende Hinweise darauf, dass AUD das Risiko von suizidalen Gedanken, Suizidversuchen und vollendeten Suiziden signifikant erhöht. Daher kann AUD als wichtiger Prädiktor für Suizid und als große Quelle vorzeitigen Todes betrachtet werden.
Darvishi et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.