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Manager in jeder Organisation, vom größten börsennotierten Unternehmen bis hin zu den kleinsten gemeinnützigen Organisationen, stehen vor demselben beunruhigenden Imperativ: den Wandel in die Struktur ihrer Organisation einzubauen. Das bedeutet einerseits, bereit zu sein, alles, was die Organisation tut, aufzugeben. Andererseits bedeutet es, ständig das Neue zu schaffen. Wenn dieser Prozess von Aufgabe und Schöpfung nicht unaufhörlich weitergeht, wird die Organisation sehr bald obsolet werden - sie verliert an Leistung und damit die Fähigkeit, die Menschen zu gewinnen und zu halten, von denen ihre Leistung abhängt. Was diesen Imperativ vorantreibt, ist die Natur der Organisation selbst. Jede Organisation existiert, um Wissen in die Praxis umzusetzen, aber Wissen verändert sich schnell, wobei die heutigen Gewissheiten zu den Absurditäten von morgen werden. Deshalb muss auch jede wissensreiche Person alle paar Jahre neues Wissen erwerben oder selbst obsolet werden. So vertraut der Begriff „Organisation“ auch ist, wir haben erst begonnen, die Implikationen zu erkennen, in einer Welt zu leben, in der die grundlegende Einheit der Gesellschaft destabilisieren ist und destabilisieren muss. Deshalb stellen sich heutzutage so oft und aus so vielen Ecken Fragen der sozialen Verantwortung. Wir benötigen neue Wege, um das Verhältnis zwischen Organisationen und ihren Mitarbeitern zu verstehen, die tatsächlich unbezahlte Freiwillige, unabhängige Fachkräfte, deren Organisation ein Netzwerk ist, oder wissensreiche Spezialisten sein können, die jederzeit weiterziehen können - und es oft auch tun. Seit mehr als 600 Jahren hat keine Gesellschaft so viele konkurrierende Machtzentren gehabt wie die, in der wir jetzt leben. Drucker erklärt, warum Veränderung die einzige Konstante im Leben einer Organisation ist und sein muss, und untersucht die Folgen für Manager, Einzelpersonen und die Gesellschaft insgesamt.
Peter F. Drucker (Di,) hat diese Frage untersucht.