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Ein besorgniserregender Aspekt der Zugehörigkeit zu einer stigmatisierten Gruppe ist, dass negative Stereotype über die Leistung der Gruppe die persönliche Leistung beeinträchtigen (d.h. Stereotypenbedrohung). Frauen, die sich des negativen Stereotyps bewusst sind, dass "Frauen schlecht in Mathe sind", schneiden schlechter ab als Frauen, die nicht auf dieses Stereotyp hingewiesen werden. Frauen können jedoch einen "Fluchtweg" nutzen, um Stereotypenbedrohung zu vermeiden, indem sie sich mit einer anderen sozialen Identität (d.h. Studentinnen) identifizieren, die positive Stereotype bezüglich der Matheleistung hat, und ein größeres Gefühl des Selbstwerts empfinden. Diese Forschung zeigt, dass Frauen mit höherem Selbstwertgefühl und einer alternativen, positiven sozialen Identität von der Stereotypenbedrohung abgeschirmt waren, da sie Abnahmen des Arbeitsgedächtnisses, die für schlechte Matheleistungen verantwortlich sind, eliminieren konnten. Frauen mit niedrigerem Selbstwertgefühl profitierten jedoch nicht von einer positiven, alternativen sozialen Identität, als diese verfügbar war, und fielen somit den auf Stereotypen basierenden Abnahmen im Arbeitsgedächtnis und in der Leistung zum Opfer.
Rydell et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.