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HINTERGRUND UND ZIEL: Obstruktive Schlafapnoe (OSA) ist eine verbreitete Schlafstörung, die mit einer erhöhten kardiovaskulären Morbidität und Mortalität verbunden ist. Ob die Behandlung von OSA das kardiovaskuläre Risiko verbessert, ist umstritten. Unser Ziel war es, eine Konsensmeinung wichtiger Interessengruppen im Bereich Schlafmedizin zu den kardiovaskulären Vorteilen der Behandlung moderater bis schwerer OSA zu bestimmen. METHODEN: Ein multidisziplinäres Gremium wurde aus Vertretern der Australasian Sleep Association, der Sleep Health Foundation, der Australasian Sleep Technologists Association, des Business Council der Sleep Health Foundation und der Patientenunterstützungsgruppe Sleep Disorders Australia zusammengestellt. Drei Erklärungen, die umstrittene Bereiche bezüglich der kardiovaskulären Vorteile der OSA-Behandlung wiedergaben, wurden erstellt. Eine modifizierte RAND/UCLA-Anpassungsmethodik wurde angewendet, um den Konsens- und Zustimmungsgrad des Gremiums zu jeder Erklärung zu bestimmen. ERGEBNISSE: Die Abstimmungsergebnisse zeigten, dass das Gremium: (1) sich unsicher blieb, ob die Behandlung moderater bis schwerer OSA die Raten kardiovaskulärer Ereignisse/Toden verbessert, (2) zustimmte, dass die Behandlung moderater bis schwerer OSA den Blutdruck bei Hypertensiven verbessert, und (3) überwiegend zustimmte, dass die Behandlung moderater bis schwerer OSA die linksventrikuläre Funktion bei Patienten mit Herzinsuffizienz verbessert. Ein Konsens wurde für die Erklärungen (1) und (2) erzielt, aber knapp für Erklärung (3) verfehlt. FAZIT: Das Gremium war der Meinung, dass die Ergebnisse groß angelegter randomisierter Studien darauf hindeuten, dass die Behandlung moderater bis schwerer OSA nicht etabliert ist, um die Raten kardiovaskulärer Ereignisse oder Morbidität/Mortalität zu verbessern. Starke Beweise unterstützen die Fähigkeit der Behandlung, den Blutdruck zu senken. Während viele Gremiumsmitglieder glaubten, dass die Behandlung die linksventrikuläre Funktion verbessert, waren einige unsicher über die klinische Signifikanz dieses sekundären Endpunktmaßes, das aus weniger hochwertigen Beweisen abgeleitet wurde.
Landry et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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