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Mehrere Gruppen haben erhöhte Dichten von D2-Dopaminrezeptoren in den Basalganglien von postmortem Schizophrenie-Gehirnen berichtet. Die Bedeutung dieser Feststellung wurde in Frage gestellt, da eine Upregulation der Rezeptorzahl eine neuronale Reaktion auf die Behandlung mit Neuroleptika sein könnte. Wir haben die Positronen-Emissions-Tomographie und 11C-Racloprid verwendet, um die zentrale Bindung von D2-Dopaminrezeptoren bei 20 gesunden Probanden und 18 neu aufgenommenen, jungen, neuroleptik-naiven Patienten mit Schizophrenie zu untersuchen. Ein In-vivo-Sättigungsverfahren wurde angewendet, um die D2-Dopaminrezeptordichte (Bmax) und Affinität (Kd) quantifiziert zu bestimmen. Im Vergleich der beiden Gruppen wurden keine signifikanten Unterschiede in den Bmax- oder Kd-Werten im Putamen oder im Corpus caudatum gefunden. Die Hypothese von allgemein erhöhten zentralen D2-Dopaminrezeptordichten bei Schizophrenie wurde somit durch die vorliegenden Ergebnisse nicht gestützt. Bei den Patienten, jedoch nicht bei den gesunden Kontrollen, wurden signifikant höhere Dichten im linken als im rechten Putamen, jedoch nicht im Corpus caudatum gefunden.
Lars Farde (Thu,) hat diese Frage untersucht.
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