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Aktuelle Arbeiten zu lexikalischen Kollokationen verwenden zwei Ideen: (i) Wörter haben ausgeprägte semantische Profile oder "Prosodien"; und (ii) die Stärke der Assoziation zwischen Wörtern kann quantitativ gemessen werden. Diese Ideen können kombiniert werden, um vergleichende semantische Profile von Wörtern bereitzustellen, die die häufigen und charakteristischen Kollokationen von Kernwörtern zeigen und die semantischen Beziehungen zwischen den Kollokaten explizit machen. Anhand von Daten aus Korpora von bis zu 120 Millionen Wörtern wird gezeigt, dass das Lemma URSACHE überwiegend in "unangenehmen" Kollokationen vorkommt, wie z. B. Ursache der Schwierigkeiten und Todesursache. Eine Fallstudie zu diesem Lemma wird verwendet, um quantitative Methoden zur Untersuchung von Kollokationen zu veranschaulichen. Verschiedene in der Literatur vorgeschlagene Methoden haben einen großen praktischen Wert bei der Etablierung kollokationaler Sets, aber ihre theoretische Basis ist weniger klar. Kurze vergleichende semantische Profile werden für verwandte Lemmas gegeben, z. B. GRUND und FOLGE. Die Implikationen für die Beziehung zwischen System und Gebrauch werden diskutiert.
Michael Stubbs (Sun,) hat diese Frage untersucht.
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