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Zweck dieser Studie war es, die Beziehung zwischen Selbstwahrnehmung, emotionalem Stress, Motivation und Ergebnis bei Erwachsenen mit schwerer traumatischer Hirnverletzung zu untersuchen. Eine Stichprobe von 55 Patienten wurde aus 120 nacheinander aufgenommenen Patienten mit schwerer traumatischer Hirnverletzung ausgewählt, die in die Rehabilitationsabteilung eines großen städtischen öffentlichen Krankenhauses aufgenommen wurden. Die Probanden erhielten eine multidisziplinäre stationäre Rehabilitation sowie verschiedene Arten von ambulanter Rehabilitation und gemeindebasierten Diensten, je nach Verfügbarkeit und Bedarf. Die in der Clusteranalyse verwendeten Messinstrumente waren die Patient Competency Rating Scale, das Interview zur Selbstwahrnehmung von Defiziten, die Head Injury Behavior Scale, der Change Assessment Questionnaire, das Beck Depressionsinventar und das Beck Angstinventar; die Ergebnismaßnahmen waren die Disability Rating Scale, der Community Integration Questionnaire und das Sickness Impact Profile. Eine Lösung mit drei Clustern wurde ausgewählt, wobei die Gruppen als hohe Selbstwahrnehmung (n = 23), niedrige Selbstwahrnehmung (n = 23) und gute Genesung (n = 8) bezeichnet wurden. Der Cluster mit hoher Selbstwahrnehmung wies signifikant höhere Niveaus an Selbstwahrnehmung, Motivation und emotionalem Stress auf als der Cluster mit niedriger Selbstwahrnehmung, unterschied sich jedoch nicht signifikant im Ergebnis. Selbstwahrnehmung nach einer Gehirnverletzung ist mit einer größeren Motivation zur Verhaltensänderung und höheren Niveaus von Depression und Angst verbunden; es war jedoch nicht klar, ob diese erhöhte Motivation tatsächlich zu einer Verbesserung des Ergebnisses führte. Der Zeitpunkt und der Ansatz der Rehabilitation müssen möglicherweise an das individuelle Niveau der Selbstwahrnehmung, Motivation und emotionalen Belastung angepasst werden.
Fleming et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.