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Dieser Artikel nimmt die öffentliche Debatte "GM Nation?" als Fallstudie, einen wesentlichen Beteiligungsprozess zur Kommerzialisierung der Agrarbiotechnologie, der im Sommer 2003 in Großbritannien stattfand. Wir untersuchen mögliche Selbstselektionseffekte in über 36.000 offenen Fragebogenantworten zu den Risiken und Nutzen von gentechnisch veränderten Pflanzen und Lebensmitteln, die während GM Nation? erhoben wurden. Ein Vergleich mit entsprechenden Antworten aus einer statistisch repräsentativen Stichprobe (n = 1.363) der britischen Allgemeinbevölkerung, die kurz nach Abschluss der Debatte gewonnen wurde, wird berichtet. Dieser Vergleich zeigt, dass die offenen Antworten von GM Nation? in der Tat nicht vollständig repräsentativ für die britische "Öffentlichkeit" in Bezug auf Agrarbiotechnologie waren. Vielmehr ist diese Meinung nicht einheitlich, sondern fragmentiert, mit einer erheblichen Ambivalenz, die neben offenem Widerstand gegen die Gentechnik in der Landwirtschaft coexistiert. Die methodologischen Implikationen für mehrstufige Beteiligungsprozesse werden diskutiert: insbesondere die Notwendigkeit, die Ergebnisse komplexer Designentscheidungen vorherzusehen und repräsentative öffentliche Umfragen als Standard einzubeziehen, wo Messungen der breiteren öffentlichen Einstellungen zu Risiken ein wichtiges Ziel sind.
Pidgeon et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.
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