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HINTERGRUND: Ziel dieser fallangepassten Studie war es, die beste Behandlungsstrategie für Patienten mit symptomlosem kolorektalem Krebs und irresektablen synchronen Lebermetastasen zu bestimmen. METHODEN: Zwischen 1997 und 2002 wurden 27 Patienten mit symptomlosem kolorektalem Krebs und irresektablen synchronen Lebermetastasen mit Chemotherapie ohne initiale primäre Resektion behandelt (Chemotherapiegruppe). Diese 27 Patienten wurden mit 32 Patienten verglichen, die nach Alter, Geschlecht, Leistungsstatus, Standort des Primärtumors, Anzahl der Lebermetastasen, Art der irresektablen Erkrankung und Art der Chemotherapie abgeglichen waren, aber initial durch Resektion des Primärtumors behandelt wurden (Resektionsgruppe). ERGEBNISSE: Die 2-Jahres-aktuarielle Überlebensrate betrug 41 Prozent in der Chemotherapiegruppe und 44 Prozent in der Resektionsgruppe (P = 0,753). In der letzteren Gruppe lagen die Sterblichkeits- und Morbiditätsraten für die primäre Resektion bei 0 und 19 Prozent (sechs von 32 Patienten). In der Chemotherapiegruppe trat bei vier von 27 Patienten eine intestinale Obstruktion in Zusammenhang mit dem Primärtumor auf. Die durchschnittliche Gesamtdauer des Krankenhausaufenthalts betrug 11 Tage in der Chemotherapiegruppe und 22 Tage in der Resektionsgruppe (P = 0,003). SCHLUSSFOLGERUNG: Systemische Chemotherapie ohne Resektion des Darmkrebses ist die bevorzugte Option, da sie für die meisten Patienten mit einem kürzeren Krankenhausaufenthalt verbunden ist und eine Operation vermeidet, ohne negative Auswirkungen auf das Überleben zu haben.
Benoist et al. (Thu,) untersuchten diese Fragestellung.