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ZIEL: Vergleich von Hochfidelity-Simulation und fallbasierter Diskussion zur Ausbildung von Medizinstudenten über pädiatrische Notfälle, bewertet durch einen Wissenstest nach der Intervention, einen Test zur Wissensretention und eine Zufriedenheitsumfrage zur Methode. METHODEN: Dies war eine nicht-randomisierte kontrollierte Studie mit einem Kreuzungsdesign für die Methoden sowie multiple-choice Fragebogentests und einer Zufriedenheitsumfrage. Medizinstudenten im letzten Jahr wurden in zwei Gruppen eingeteilt: Gruppe 1 nahm an einer Anaphylaxie-Simulation und einer Diskussion eines Falls mit supraventrikulärer Tachykardie teil, während Gruppe 2 an einer Diskussion eines Anaphylaxie-Falls und einer Simulation der supraventrikulären Tachykardie teilnahm. Die Studenten wurden am Ende ihrer Rotation zu jedem Thema getestet (Post-Test) und 4-6 Monate später (Retentionstest). ERGEBNISSE: Die meisten Studenten (108 oder 66,3%) absolvierten alle Tests. Die mittleren Punktzahlen für Simulation versus fallbasierte Diskussion betrugen jeweils 43,6% versus 46,6% beim Anaphylaxie-Vortest (p=0,42), 63,5% versus 67,8% beim Post-Test (p=0,13) und 61,5% versus 65,5% beim Retentionstest (p=0,19). Zudem betrugen die mittleren Punktzahlen jeweils 33,9% versus 31,6% beim Vortest zur supraventrikulären Tachykardie (p=0,44), 42,5% versus 47,7% beim Post-Test (p=0,09) und 41,5% versus 39,5% beim Retentionstest (p=0,47). Für beide Themen gab es eine Verbesserung zwischen dem Vortest und dem Post-Test (p0,05). Darüber hinaus ergab die Zufriedenheitsumfrage eine Bevorzugung der Simulation (p<0,001). SCHLUSSFOLGERUNG: Als Einzelfallintervention unterscheidet sich die Simulation nicht signifikant von der fallbasierten Diskussion hinsichtlich der Erwerb und Retention von Wissen, ist aber hinsichtlich der Zufriedenheit der Studenten überlegen.
Couto et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.