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Multidrug-resistente Plasmodium falciparum-Parasiten stellen eine erhebliche Bedrohung für die öffentliche Gesundheit in intertropischen Regionen dar. Das Verständnis der mechanistischen Grundlagen, Ursprünge und der Verbreitung von Resistenzen kann Strategien informieren, um deren Auswirkungen zu mildern und die globale Malariabelastung zu verringern. Das kürzliche Auftreten partieller Resistenz gegen Artemisin in Afrika, dem wichtigsten Bestandteil der Erstlinienkombinationstherapien, ist besonders besorgniserregend. Hier überprüfen wir die jüngsten Fortschritte bei der Aufklärung der mechanistischen Grundlage der Artemisininresistenz, die hauptsächlich durch Punktmutationen im P. falciparum Kelch13, einem Schlüsselregulator der Hämoglobin-Endozytose und der Reaktion des Parasiten auf durch Artemisinin induzierten Stress, vorangetrieben wird. Wir überprüfen auch die Resistenz gegen Partnerarzneimittel, einschließlich Piperaquin und Mefloquin, und heben eine Schlüsselrolle der Plasmepsine 2/3 sowie der Arzneimittel- und Solutetransporter hervor: den P. falciparum Chloroquin-Resistenztransporter und das P. falciparum Multidrug-Resistenzprotein-1.
Ward et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.