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WS2-03 Abstract: Im Rahmen der PHEWE-Studie haben wir die kurzfristigen Effekte von meteorologischen Bedingungen auf die tägliche Mortalität und Morbidität untersucht. Daten aus 16 europäischen Städten wurden verwendet, die tägliche Messungen für meteorologische Variablen liefern. Störfaktoren durch Luftverschmutzung und chronologische Variablen wurden berücksichtigt. Die Analyse wurde getrennt für die warmen (April–September) und kalten (Oktober–März) Perioden durchgeführt und konzentrierte sich auf den Einfluss der gefühlten Temperatur auf die Gesundheit. Wir berichten über die Ergebnisse im Zusammenhang mit den Effekten während der kalten Periode. Ein hierarchischer Modellierungsansatz wurde verwendet. Zuerst wurden in jeder Stadt separat Regressionsmodelle angepasst, um eine spezifische Kontrolle für Wetter und andere potenzielle Störfaktoren zu ermöglichen. Die Ergebnisse der Analyse einzelner Städte wurden in einer zweiten Analyse verwendet, um Gesamtschätzungen zu liefern. Die stadt-spezifischen Analysen basierten auf dem Ansatz der verallgemeinerten Schätzgleichungen (GEE) mit der Annahme einer Poisson-Verteilung des Ergebnisses. Für jede teilnehmende Stadt passten wir ein Modell mit der Ausfallvariable der täglichen Anzahl der Todesfälle und mehreren Kovariaten an: gefühlte Temperatur, Störfaktoren (Dummy-Variablen für Feiertage, Wochentag und Kalendermonat, Luftverschmutzung) und andere meteorologische Variablen (Luftdruck, Windgeschwindigkeit). Wir gingen davon aus, dass Beobachtungen innerhalb eines Jahres korreliert waren, während Beobachtungen verschiedener Jahre unabhängig waren. Die Expositions-Antwort-Kurve zwischen gefühlter Temperatur und täglicher Mortalität zeigt eine lineare Beziehung mit negativem Anstieg im kalten Zeitraum. Ein Anstieg von einem Prozent in der täglichen Gesamtzahl der Todesfälle ist mit einem Rückgang von 1° in der gefühlten Temperatur assoziiert (P < 0.001). Der entsprechende Anstieg der kardiovaskulären und respiratorischen Todesfälle liegt bei 1,4%. Eine Effektmodifikation aufgrund geografischer Regionen und klimatischer Zonen sowie anderer Variablen wurde bewertet. Interaktive und störende Effekte von Luftschadstoffen (feine Partikel, Ozon und NO2) wurden ebenfalls untersucht. Die PHEWE-Ergebnisse basieren auf der größten bis heute für Europa verwendeten Datenbasis und liefern quantitative Effektparameter, die für Prävention und Gesundheitspolitik genutzt werden können.
Analitis et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.