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Jüngste Forschungen haben gezeigt, dass Stereotypenbedrohung - die Sorge, dass andere einen stereotyp wahrnehmen - die Leistungen von Frauen bei standardisierten Mathematikprüfungen beeinträchtigt. Diese Prüfung ist der erste Schritt im Prozess, um ein lizensierter Ingenieur zu werden. Studierende im zweiten und dritten Studienjahr, sowohl Frauen als auch Männer im Ingenieurwesen, absolvierten einen von zwei Tests, bei denen die Testfragen eine Teilmenge der vorherigen FEE-Fragen waren. Ein Test bestand hauptsächlich aus schwierigen Fragen, während der andere größtenteils aus einfachen Fragen bestand. Aus der Perspektive der Stereotypenbedrohung sollte die Sorge eines Studierenden, von anderen stereotyp wahrgenommen zu werden, am größten sein, wenn zwei Faktoren vorliegen: (i) der Studierende schlechter abschneidet (z. B. die Fragen sind schwierig); und (ii) ein Stereotyp auf den Studierenden angewendet werden könnte (z. B. das Stereotyp, dass Frauen nicht gut in Mathe sind). Basierend auf früheren Forschungen sollten unter diesen Umständen Unterschiede in den Leistungen von Männern und Frauen deutlich werden. Die Daten dieser Studie sind mit dieser Perspektive konsistent: Geschlechtsunterschiede waren nur bei schwierigen ingenieurwissenschaftlichen Fragen evident, nachdem der Fachfaktor für Ingenieurwissen kontrolliert worden war (d. h. normalisiert).
Spencer et al. (Thu.) haben diese Frage untersucht.