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Daten zur in vitro Lymphozytenantwort gegen autologe Tumoren werden überprüft, mit besonderem Schwerpunkt auf Melanomen. Über die letzten 10 Jahre haben sich Beweise für eine solche Immunantwort auf Tumoren durch die Arbeiten mehrerer Forschergruppen angesammelt. Proliferative und/oder zytotoxische Antworten sind bei etwa 70 % der Patienten mit primären Tumoren nachweisbar, während die in vitro Reaktion mit metastatischen Läsionen viel seltener ist. Diese Antwort wird hauptsächlich von T-Lymphozyten vermittelt, die aus peripherem Blut, Tumorläsionen und Lymphknoten gewonnen werden, jedoch wurde berichtet, dass die Suppressorzellen und Faktoren der Patienten eine solche Antwort hemmen. Die klonale Analyse zeigte eine niedrige, aber konsistente Frequenz von antimelanom-spezifischen T-zytotoxischen und/oder proliferierenden Zellen, selbst bei Patienten mit metastasiertem Melanom; solche Effektoren sind major histocompatibility complex-restricted und verwenden den T-Zell-Rezeptor zur Tumorerkennung von einzigartigen und möglicherweise kreuzreaktierenden, melanom-spezifischen Antigenen. Die chemische und genetische Natur solcher Moleküle muss noch definiert werden. Nach den begrenzten, aber biologisch grundlegenden klinischen Antworten, die durch adoptive Immuntherapie mit Interleukin-2 und lymphokin-aktivierten Killern erzielt wurden, scheinen T-Zellen als entscheidende neue Effektoren in der adoptiven Immuntherapie bei menschlichem Krebs und insbesondere bei Melanomen geeignet zu sein.
Parmiani et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.