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Die Welt urbanisiert sich schnell und Städte werden zunehmend als die wichtigsten Arenen für nachhaltige Entwicklung betrachtet. Städte, die aus dem Krieg hervorgehen, sind da keine Ausnahme, aber weltweit sind viele Städte nach dem Krieg von residualer oder erneuter Gewalt verwüstet, die den Fortschritt in Richtung Frieden und Stabilität bedroht. Diese Sammlung von Artikeln behandelt, warum solche Gewalt geschieht, wo und wie sie sich manifestiert und wie sie verhindert werden kann. Sie umfasst Beiträge, die sowohl von nachkriegsbedingten Logiken als auch von urbanen Besonderheiten informiert sind, intra-städtische Dynamiken berücksichtigen und eine räumliche Analyse der Stadt annehmen. Durch die Zusammenführung von Beiträgen aus unterschiedlichen disziplinären Hintergründen, die alle dasselbe Thema der nachkriegsbedingten Gewalt in Städten aus einer räumlichen Perspektive betrachten, leisten die Artikel einen dreifachen Beitrag zur Forschungsagenda zu Gewalt in Städten nach dem Krieg. Erstens nuancieren die Artikel unser Verständnis der Ursachen und Formen der ungleichmäßigen räumlichen Verteilung von Gewalt, Unsicherheiten und Trauma innerhalb und zwischen Städten nach dem Krieg. Zweitens zeigen die Artikel, wie Stadtplanung und die gebaute Umwelt verschiedene Formen von Gewalt in Städten nach dem Krieg prägen und erzeugen. Drittens untersuchen die Artikel die Herausforderungen, Chancen und potenziell unbeabsichtigten Folgen der Konfliktlösung in gewalttätigen städtischen Umgebungen.
Elfversson et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.