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ZWECK: Die pharmakologische Behandlung der überaktiven Blase beruht auf der teilweisen Blockade der efferenten parasympathischen Innervation des Detrusors mit anticholinergischen Medikamenten. Diese Medikamente weisen jedoch häufig störende Nebenwirkungen auf, und die Dosen reichen oft nicht aus, um die Kontinenz bei Patienten mit Detrusorinstabilität wiederherzustellen. Wir präsentieren den Hintergrund, die Grundlagenforschung und klinische Forschung zur intravesikalen Instillation von Capsaicin und Resiniferatoxin als Behandlungen für die überaktive Blase. MATERIAL UND METHODEN: Capsaicin, der Hauptbestandteil in scharfen Paprika der Gattung Capsicum, ist ein spezifisches Neurotoxin, das die C-Faser-afferenten Neuronen desensibilisiert, die für Signale verantwortlich sein könnten, die die Überaktivität des Detrusors auslösen. ERGEBNISSE: In den letzten 6 Jahren haben Studien vielversprechende Verbesserungen der Symptome der unteren Harnwege mit minimalen langfristigen Komplikationen gezeigt. Die meisten dieser Studien haben auch gezeigt, dass der akute Schmerz und die Reizung, die mit Capsaicin verbunden sind, wesentliche Hindernisse für eine weit verbreitete Anwendung darstellen. Daher könnte Resiniferatoxin, ein ultra-potentes Analogon von Capsaicin, das ähnliche Wirksamkeit, aber weniger akute Nebenwirkungen zu haben scheint, nützlicher sein. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Intravesikales Capsaicin und Resiniferatoxin sind neuartige und vielversprechende Behandlungen für die überaktive Blase mit tiefgreifenden grundlegenden und klinischen Implikationen.
Chancellor et al. (Do,) untersuchten diese Frage.