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ZIEL: Ziel der Autoren war es, die Beziehung zwischen dem Raucherstatus und den klinischen Merkmalen bei schizophrenen Patienten zu untersuchen. METHODE: Achtundsiebzig schizophrene Patienten in ambulanter Behandlung wurden von einem einzigen Bewerter anhand der Brief Psychiatric Rating Scale (BPRS), der Abnormal Involuntary Movement Scale und der Simpson-Angus-Skala für extrapyramidale Symptome bewertet. Aktuelle Raucher (N = 58) wurden in Bezug auf klinische Variablen mit Nichtrauchern (N = 20) durch unabhängige t-Tests und Chi-Quadrat-Tests verglichen. Unterschiede in den Ergebnisvariablen wurden durch multivariate Kovarianzanalyse (ANCOVA) getestet, wobei Raucherstatus und Geschlecht als Faktoren und Alter, Neuroleptikadosis und Koffeinverbrauch als Kovariaten dienten. ERGEBNISSE: Vierundsiebzig Prozent der Patienten waren aktuelle Raucher und berichteten von einem Durchschnitt von 19 Zigaretten pro Tag. Im Vergleich zu Nichtrauchern waren aktuelle Raucher signifikant eher Männer, jünger und hatten ein früheres Auftreten sowie eine größere Anzahl früherer Krankenhausaufenthalte. Aktuelle Raucher und Nichtraucher erhielten durchschnittliche Neuroleptikadosen von 1160 bzw. 542 mg/Tag (Äquivalente zu Chlorpromazin); der Unterschied war signifikant. Aktuelle Raucher zeigten auch signifikant weniger Parkinsonismus und mehr Akathisie und erzielten höhere Gesamtscores auf der BPRS. Die allgemeine multiple ANCOVA zeigte einen signifikanten Haupteffekt für den Raucherstatus, jedoch nicht für das Geschlecht oder die Interaktion zwischen Geschlecht und Raucherstatus. Univariate ANCOVAs zeigten einen signifikanten Haupteffekt des Raucherstatus nur für den Simpson-Angus-Skalenscore. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Zigarettenraucher erhalten signifikant höhere Neuroleptikadosen, teils aufgrund einer raucherbedingten Erhöhung des Neuroleptikastoffwechsels. Rauchen ist auch mit einer signifikanten Reduktion des Parkinsonismus verbunden. Der Raucherstatus ist ein signifikanter Faktor, der bei der Bewertung des Bedarfs an Neuroleptikadosisen und den Nebenwirkungen von Neuroleptika berücksichtigt werden sollte.
Goff et al. (Di,) untersuchten diese Frage.
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