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Zusammenfassung In diesem Papier diskutiere ich den Versuch aller rechtspopulistischen Parteien, einerseits das ‚echte‘ und ‚wahre‘ Volk zu schaffen; und andererseits die ‚Eliten‘ oder ‚das Establishment‘, die vom wahren Demos ausgeschlossen sind. Solche Spaltungen, die im Detail ausgearbeitet werden, sind in vielen Gesellschaften über Jahrhunderte und Jahrzehnte entstanden. Ein kurzes Beispiel für die willkürliche Konstruktion von gegensätzlichen Gruppen veranschaulicht die Komplexität solchen populistischen Denkens. Darüber hinaus stelle ich die Frage, warum solche Spaltungen in vielen Ländern so gut resonieren? Ich argumentiere, dass – abgesehen von einer Politik der Angst (Wodak 2015) – viel Groll hervorgerufen wird, der sowohl als begleitend als auch als Reaktion auf die Ernüchterung in der Politik und die wachsenden Ungleichheiten in globalisierten kapitalistischen Gesellschaften betrachtet werden könnte.
Ruth Wodak (Fr,) hat diese Frage untersucht.