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Zusammenfassung Ökologische Integrität wurde als „schlechtes Maß für einen Wert“ in der Naturschutzbiologie und der Wiederherstellungsökologie kritisiert. Aber die Arbeit der letzten vier Jahrzehnten, die sich auf ökologische Integrität—insbesondere biologische Integrität—konzentriert hat, hat effektive Methoden für biologisches Monitoring und Bewertung hervorgebracht, um das Auseinanderfallen lebender Systeme besser zu verstehen, auch unter Szenarien des raschen Klimawandels. Diese Methoden offenbaren, wann und wo lebende Systeme durch menschliche Aktivitäten verändert wurden, und wurden am umfassendsten in Bächen und Flüssen, aber auch in anderen Ökosystemen angewendet, die von tropischen Wäldern bis zu marinen Korallenriffen reichen und auf allen Kontinenten außer der Antarktis vorkommen. Ebenso wichtig ist, dass die Wiederherstellung und Erhaltung biologischer Integrität bereits ein fundamentales Ziel im Recht darstellt und einen inspirierenden Rahmen für Kommunikation und Engagement bietet—unter Wissenschaftlern, Ressourcenmanagern, Gesetz- und Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit. Dieser Aufsatz argumentiert, dass ökologische Integrität sich als sowohl real als auch wertvoll als Paradigma für den Naturschutz erwiesen hat.
Karr et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.