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Für chinesische Familien ist das Zusammenleben mit älteren Eltern sowohl eine Form der Unterstützung als auch ein Moderator der finanziellen Unterstützung. Frühere Literatur zu intergenerationaler Unterstützung in chinesischen Gesellschaften hat entweder das Zusammenleben oder die finanzielle Unterstützung unabhängig untersucht, jedoch nicht diese beiden Unterstützungsformen gemeinsam. Anhand von Daten aus der Studie "Familienleben in städtischem China" von 1999 in Shanghai, Wuhan und Xi'an untersuchten wir, ob erwachsene Kinder, insbesondere Söhne, sich von der Verpflichtung, mit ihren Eltern zu leben, freikaufen, indem sie größere finanzielle Unterstützung leisten. Um die potenzielle Selektionsverzerrung im Zusammenhang mit dem Zusammenleben zu berücksichtigen, behandelten wir das Zusammenleben und den finanziellen Transfer als gemeinsame Ergebnisse unter Verwendung endogener Wechselregressionsmodelle. Die Ergebnisse zeigten, dass Kinder, die mit ihren Eltern zusammenleben, mehr finanzielle Unterstützung geleistet hätten, wenn sie getrennt gelebt hätten, und Kinder, die von ihren Eltern entfernt leben, mehr finanzielle Unterstützung geleistet hätten, wenn sie zusammengelebt hätten. Diese Ergebnisse deuten auf einen Selbstselektionsmechanismus hin, der die Interessen der Kinder maximiert und nicht die der Eltern.
Zhu et al. (Sun) untersuchten diese Frage.