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ZIEL: Frühere Validierungsstudien zur Bewertung der Verwendung von administrativen Daten zur Identifizierung von Patienten mit Epilepsie haben gezielte Stichproben verwendet oder haben einen Referenzstandard von Patienten im neurologischen, Krankenhaus- oder Notaufnahmesetting verwendet. Daher wurde die Validität der Verwendung von administrativen Daten zur Identifizierung von Patienten mit Epilepsie in der allgemeinen Bevölkerung bisher nicht bewertet. Ziel dieser Studie war es, die Validität der Verwendung von administrativen Daten zur Identifizierung von Patienten mit Epilepsie in der allgemeinen Bevölkerung zu bestimmen. METHODEN: Eine retrospektive Chart-Abstraktionsstudie wurde unter Verwendung von Aufzeichnungen von Hausärzten von 83 Ärzten durchgeführt, die in ganz Ontario verteilt sind und Daten zur Elektronischen Medizinischen Aufzeichnungs-Verwaltungsdaten verknüpften Datenbank (EMRALD) beigetragen haben. Eine Zufallsstichprobe von 7.500 erwachsenen Patienten aus insgesamt 73.014 potenziell elegiblen Patienten wurde manuell abstrahiert, um Patienten zu identifizieren, die jemals Epilepsie hatten. Diese Patienten wurden als Referenzstandard verwendet, um eine Vielzahl von administrativen Datenalgorithmen zu testen. ERGEBNISSE: Ein Algorithmus aus drei Abrechnungscodes von Ärzten (getrennt durch mindestens 30 Tage) innerhalb von 2 Jahren oder ein Krankenhausaufenthalt hatte eine Sensitivität von 73,7 % (95 % Konfidenzintervall KI 64,8-82,5 %), eine Spezifität von 99,8 % (95 % KI 99,6-99,9 %), einen positiven Vorhersagewert (PPV) von 79,5 % (95 % KI 71,1-88,0 %) und einen negativen Vorhersagewert (NPV) von 99,7 % (95 % KI 99,5-99,8 %) zur Identifizierung von Patienten, die jemals Epilepsie hatten. BEDEUTUNG: Die Ergebnisse unserer Studie zeigten, dass administrative Daten Patienten, die jemals Epilepsie hatten, reasonably genau identifizieren können, was eine "lebenslange" Bevölkerungsprävalenzbestimmung von Epilepsie in Ontario und dem Rest von Kanada mit ähnlichen administrativen Datenbanken ermöglicht. Dies wird zukünftige Studien zu Bevölkerungsmustern und Behandlungsergebnissen für Patienten mit Epilepsie erleichtern.
Tu et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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