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In den letzten zehn Jahren ist klar geworden, dass bedeutende Veränderungen in der Organisation wirtschaftlicher Aktivitäten, der Arbeit und Beschäftigung sowie der Lebensbedingungen in den fortgeschrittenen kapitalistischen Volkswirtschaften stattfinden. Sie werfen wichtige theoretische Fragen auf, wie man sie am besten interpretiert. Viele der angebotenen Antworten stützen sich in irgendeiner Form auf Konzepte von erhöhter ‚Flexibilität‘, einen Übergang von einem fordistischen zu einem flexiblen Akkumulationsregime, von fordistischen Massenproduktionssystemen zu flexiblen Produktionssystemen. In diesem Papier werden diese theoretischen Ansprüche anhand der Beweise für Veränderungen in den ‚alten Industriegebieten‘ der kapitalistischen Welt überprüft. Obwohl es zweifellos einige wirtschaftliche Aktivitäten und Orte gibt, die gültig als Symptome flexibler Produktionssysteme oder flexibler Akkumulation charakterisiert werden können, verweist die Evidenz für die alten Industriegebiete nicht auf einen solchen Schluss. Dies wirft weitere wichtige Fragen dazu auf, wie die derzeit in Gang befindlichen Veränderungen charakterisiert werden können.
Ray Hudson (Wed.) untersuchte diese Frage.