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Klinisch lokalisiertes Prostatakrebs wird typischerweise durch gut etablierte Therapien wie radikale Prostatektomie, Brachytherapie und externe Bestrahlungstherapie behandelt. Während viele Patienten mit definitiver lokaler Therapie geheilt werden können, wird bei einigen ein biochemisches Wiederauftreten (BCR) der Erkrankung durch einen Anstieg des Serum-Prostata-spezifischen Antigens (PSA) festgestellt. Das Management dieser Patienten ist nuanciert und umstritten. Die natürliche Krankheitsgeschichte zeigt, dass die Mehrheit der Patienten mit BCR nicht an Prostatakrebs, sondern an anderen Ursachen sterben wird. Trotz dessen werden die meisten Patienten mit BCR empirisch mit nicht heilender systemischer Androgen-Deprivationstherapie (ADT) behandelt, die zahlreiche reale und potenzielle Nebenwirkungen hat. In diesem Übersichtsartikel haben wir die Definition von BCR nach definitiver lokaler Therapie, den aktuellen Stand der bildgebenden Studien zu dessen Bewertung, die Notwendigkeit zusätzlicher Therapien und die Faktoren, die in die Entscheidungsfindung bei der Wahl zusätzlicher Therapien einfließen, untersucht. Diese Übersicht zielt darauf ab, klinischen Ärzten beim Management von Patienten mit BCR zu helfen. Die Beurteilung prognostischer Faktoren wie absolutes PSA-Niveau, Zeit bis zum Wiederauftreten, PSA-Kinetik, multivariable Nomogramme, Bildgebung und Biopsie des prostatischen Bettes kann helfen, die Patienten in lokales oder systemisches Wiederauftreten einzustufen. Patienten mit geringem Risiko für systemische Erkrankungen können durch eine Salvage-lokale Therapie geheilt werden, während Patienten mit höherem Risiko für systemische Erkrankungen die Option ADT oder einer klinischen Studie angeboten werden kann. Ein Algorithmus, der diese Faktoren einbezieht, wird präsentiert.
Darwish et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.
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