Key points are not available for this paper at this time.
Hintergrund: Acetaminophen wird während der Schwangerschaft umfangreich verwendet. Allerdings fehlen bevölkerungsrepräsentative Kohortenstudien, die seine Auswirkungen auf eine Reihe neuropsychologischer und Verhaltensendpunkte bewerten. Ziel war es zu beurteilen, ob die pränatale Exposition gegenüber Acetaminophen negativ mit neurodevelopmentalen Ergebnissen im Alter von 1 und 5 Jahren assoziiert ist. Methoden: Diese spanische Geburtskohortenstudie umfasste 2644 Mutter-Kind-Paare, die während der Schwangerschaft rekrutiert wurden. Der Anteil der lebend geborenen Teilnehmer, die im Alter von 1 und 5 Jahren evaluiert wurden, betrug 88,8% bzw. 79,9%. Die Verwendung von Acetaminophen wurde prospektiv in zwei strukturierten Interviews bewertet. Die Nutzung wurde als jemals/nicht jemals und Häufigkeit der Nutzung (nie, sporadisch, persistent) erfasst. Die wichtigsten neurodevelopmentalen Ergebnisse wurden mithilfe des Childhood Autism Spectrum Test (CAST), des Conner's Kiddie Continuous Performance Test (K-CPT) und der ADHD-DSM-IV-Formliste beurteilt. Regressionsmodelle wurden an soziale Determinanten und Begleiterkrankungen angepasst. Ergebnisse: Über 40% der Mütter berichteten von der Verwendung von Acetaminophen. jemals exponierte Nachkommen hatten ein höheres Risiko, mehr Symptome von Hyperaktivität/Impulsivität zu zeigen [Inzidenzrateverhältnis (IRR) = 1,41, 95% Konfidenzintervall (CI) 1,01-1,98), K-CPT Kommissionierungsfehler (IRR = 1,10, 1,03-1,17) und niedrigere Nachweiswerte (Koeffizient β = -0,75, -0,13--0,02). Die CAST-Werte waren bei jemals exponierten Männern erhöht (β = 0,63, 0,09-1,18). Erhöhte Effektgrößen des Risikos nach Häufigkeit der Nutzung wurden bei Symptomen von Hyperaktivität/Impulsivität (IRR = 2,01, 0,95-4,24) bei allen Kindern, K-CPT Kommissionierungsfehlern (IRR = 1,32, 1,05-1,66) und Nachweisbarkeit (β = -0,18, -0,36-0,00) bei Frauen sowie CAST-Werten bei Männern (β = 1,91, 0,44-3,38) beobachtet. Schlussfolgerungen: Die pränatale Exposition gegenüber Acetaminophen war mit einer größeren Anzahl von Symptomen des Autismus-Spektrums bei Männern assoziiert und zeigte negative Auswirkungen auf aufmerksamkeitsspezifische Ergebnisse für beide Geschlechter. Diese Assoziationen scheinen von der Häufigkeit der Exposition abzuhängen.
Avella-García et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: