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Medien-Multitasking, die gleichzeitige Nutzung von zwei oder mehr Medien, ist unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen verbreitet. Die inhärenten mentalen Gewohnheiten des Medien-Multitaskings — Aufmerksamkeit teilen, Aufmerksamkeit wechseln und mehrere Gedankenstränge aufrechterhalten — haben erhebliche Auswirkungen und Konsequenzen für die akademische Leistung von Studierenden. Ziel dieser Übersicht ist es, die Forschung zu den Auswirkungen des Medien-Multitaskings auf die akademische Leistung zu synthetisieren. Die Forschung zeigt, dass Medien-Multitasking die Aufmerksamkeit und das Arbeitsgedächtnis beeinträchtigt und sich negativ auf GPA, Testergebnisse, Abruf, Leseverständnis, Notizen, Selbstregulation und Effizienz auswirkt. Diese Effekte wurden während der Aktivitäten im Unterricht (hauptsächlich Vorlesungen) und beim Lernen der Studierenden nachgewiesen. Darüber hinaus fällt es den Studierenden schwer, die Auswirkungen des Medien-Multitaskings auf ihre akademische Leistung genau einzuschätzen. Weitere Forschung sollte darauf abzielen, die Auswirkungen des Medien-Multitaskings in unterschiedlichen Unterrichtskontexten und bei variierenden akademischen Aufgaben zu verstehen. Die Förderung der Selbstregulation der Studierenden im Hinblick auf Medien-Multitasking ist ein vielversprechendes Gebiet für zukünftige Bemühungen zur Verbesserung der akademischen Leistung von Studierenden.
May et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
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