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Die Bildung von Slums muss bei rapider Urbanisierung nicht unvermeidlich sein. Ein solches Argument scheint durch Beweise großer Slumbewohnerschaften in einer Vielzahl von Entwicklungsländern und insbesondere in schnell urbanisierenden Regionen wie Asien widerlegt zu werden. Die diskutierten Beweise deuten darauf hin, dass Stadtbehörden, die mit einer rasanten städtischen Entwicklung konfrontiert sind, nicht in der Lage sind, den vielfältigen Anforderungen an die infrastrukturelle Bereitstellung zur Deckung wirtschaftlicher und sozialer Bedürfnisse gerecht zu werden. Strategische Planung und Intervention sind nicht nur zentrale Themen auf der Agenda zur Bewältigung der raschen Urbanisierung, sondern die Stadtregierungen verbinden die wirtschaftliche Entwicklung auch nicht effektiv mit den Auswirkungen auf das urbane Wachstum und damit auf den Wohnbedarf. In der folgenden Diskussion wird eine Fallstudie präsentiert, die das Argument unterstützt, dass Stadtregierungen zunächst erkennen und dann handeln müssen, um die Verbindung herzustellen, die entscheidend zwischen wirtschaftlicher Entwicklung, urbanem Wachstum und Wohnraum ist. Dies ist die Agenda, die von Stadt- und nationalen Regierungen weitgehend vernachlässigt wurde, welche sich eng auf das Wirtschaftswachstum konzentrierten, was zur Folge hatte, dass Slumbildung als Wohnlösung proliferierte.
Ooi et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.