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Ziel dieser systematischen Überprüfung der Literatur war es, Demenzvorhersagemodelle für die allgemeine Bevölkerung zu identifizieren und deren Leistung in einem direkten Vergleich extern zu validieren. Wir wählten vier Vorhersagemodelle zur Validierung aus: CAIDE, BDSI, ANU-ADRI und DRS. Aus der Rotterdam-Studie wurden 6667 nicht demente Personen im Alter von 55 Jahren und älter zwischen 1997 und 2001 erfasst. Anschließend wurden die Teilnehmer bis zum 1. Januar 2015 auf Demenz untersucht. Für jede Person berechneten wir das Risiko, dement zu werden, basierend auf den berichteten Scores aus jedem Vorhersagemodell. Wir verwendeten die C-Statistik und Kalibrationsdiagramme, um die Leistung jedes Modells zur Vorhersage des 10-Jahres-Risikos für alle Ursachen von Demenz zu bewerten. Für Vergleiche bewerteten wir auch die diskriminierende Genauigkeit, indem wir nur die Alterskomponente dieser Risikoscores für jedes Modell separat verwendeten. Während 75.581 Personenjahre Nachbeobachtung entwickelten 867 Teilnehmer Demenz. Die C-Statistiken für die Vorhersage des 10-Jahres-Demenzrisikos lagen bei 0,55 (95% CI 0,53-0,58) für CAIDE, 0,78 (0,76-0,81) für BDSI, 0,75 (0,74-0,77) für ANU-ADRI und 0,81 (0,78-0,83) für DRS. Kalibrationsdiagramme zeigten, dass die vorhergesagten Risiken zu extrem waren, mit einer Unterschätzung bei niedrigem Risiko und einer Überschätzung bei hohem Risiko. Wichtig ist, dass in allen Modellen das Alter allein bereits eine nahezu identische diskriminierende Genauigkeit zeigte wie das vollständige Modell (C-Statistiken: 0,55 (0,53-0,58) für CAIDE, 0,81 (0,78-0,83) für BDSI, 0,77 (0,75-0,79) für ANU-ADRI und 0,81 (0,78-0,83) für DRS). In dieser Studie fanden wir eine hohe Variabilität in der diskriminierenden Fähigkeit zur Vorhersage von Demenz in einer älteren, in der Gemeinschaft lebenden Bevölkerung. Alle Modelle wiesen eine ähnliche diskriminierende Fähigkeit auf, wenn sie mit der Vorhersage basierend auf dem Alter allein verglichen wurden. Diese Ergebnisse unterstreichen den dringenden Bedarf an aktualisierten oder neuen Modellen zur Vorhersage des Demenzrisikos in der allgemeinen Bevölkerung.
Licher et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.