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ZWECK DER ÜBERPRÜFUNG: Depression ist eine häufige Komorbidität bei Krebs, die das Risiko für zahlreiche negative Gesundheitsfolgen erheblich erhöht. Diese Überprüfung aktualisiert die derzeitige Evidenzbasis für das Management der Depression bei Krebspatienten und hebt neue Forschungsrichtungen hervor, die auf der inflammatorischen Hypothese der Depression basieren. AKTUELLE ERGEBNISSE: Forschungen zu Pharmakotherapie und Psychotherapie bei Depressionen in der Onkologie haben gemischte Wirksamkeit gezeigt, was teilweise auf methodische Probleme zurückzuführen ist, die aus der Phänomenologie der Depression bei Krebs resultieren. Nach Jahrzehnten der Stagnation beginnen neuere hochwertige klinische Studien, eine Evidenzbasis zur Anleitung der Behandlung zu liefern. Mit inflammatorischen Zytokinen assoziierte Depression ist ein Subtyp der Depression, der bei Krebs von besonderer Relevanz sein könnte und neue Wege zur Erforschung therapeutischer Ziele und biobehavioraler Auswirkungen von Interventionen eröffnet, was die Krebsoutcomes verbessern könnte. ZUSAMMENFASSUNG: Der Kontinuum der Schweregrad bei krebsbedingter Depression ist wichtig für die Berücksichtigung in Managementansätzen. Die Wahl der Behandlung sollte auf den Patienten und sein Symptomprofil abgestimmt sein, da derzeit unzureichende Beweise vorliegen, um ein bestimmtes Medikament oder Psychotherapie gegenüber einem anderen zu empfehlen. Psychologische Interventionen sollten bei leichter bis moderater Depression als erste Wahl in Betracht gezogen werden, wobei die pharmakologische Behandlung für schwerere Depressionen hinzugefügt werden kann, die optimal innerhalb eines kooperativen Versorgungsmodells bereitgestellt werden kann. VIDEO-ZUSAMMENFASSUNG: http://links.lww.com/YCO/A62.
Panjwani et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.
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