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HINTERGRUND: Subjektive kognitive Fehler (SCF) und subjektive Gedächtnisfehler (SMF) wurden als frühe Prädiktoren der Alzheimerkrankheit (AD) berichtet und auf weiße Substanzläsionen (WML) zurückgeführt. Da AD durch eine Degeneration des Hippocampus gekennzeichnet ist, überrascht es, dass die Beziehung zur Hippocampalatrophie nur spärlich untersucht wurde. Frühere Studien dazu sind selten, in der Stichprobengröße begrenzt und haben nicht für WML adjustiert. ZIEL: Die Beziehung zwischen SCF und Hippocampusvolumen in Schichten der objektiven kognitiven Leistung bei älteren Menschen ohne Demenz mit zufälligen WML zu bestimmen. METHODEN: Die Radboud University Nijmegen Diffusion Tensor und MRI Kohortenstudie ist eine prospektive Kohortenstudie mit 503 Probanden mit WML im Alter von 50 bis 85 Jahren. Alle Probanden wurden mit FLAIR- und T1-MRT-Scans untersucht. Der Grad von SCF und SMF wurde mittels des Cognitive Failure Questionnaire bewertet. Die kognitive Funktion wurde durch eine kognitive Screening-Batterie bewertet. Volumetrische Messungen des Hippocampus und der WML wurden manuell durchgeführt. Wir haben die Beziehung zwischen Hippocampusvolumen und SCF sowie SMF adjusted für Alter, Geschlecht, Bildung, Depression, intrakranielle Volumen und WML-Volumen untersucht. ERGEBNISSE: Probanden mit SCF und SMF hatten niedrigere Hippocampusvolumina als diejenigen ohne (p = 0,01 und p = 0,02). Dies war besonders bemerkenswert bei Probanden mit guter objektiver kognitiver Leistung (p(trend) = 0,007 und p(trend) = 0,03) und nicht bei denen mit schlechter objektiver kognitiver Leistung. SCHLUSSFOLGERUNG: Subjektive kognitive Fehler (SCF) sind mit einem niedrigeren Hippocampusvolumen assoziiert, selbst bei Probanden ohne objektive kognitive Beeinträchtigung und unabhängig von weißen Substanzläsionen. SCF hat ein radiologisch nachweisbares pathologisch-anatomisches Substrat.
Norden et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.