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Die kognitive Anthropologie muss die Ontogenese als einen wahrhaft historischen Prozess anerkennen. Aus der Beobachtung, dass bestimmte Bedeutungen, die von Kindern konstruiert werden, symmetrische Umkehrungen der von Erwachsenen produzierten Bedeutungen sind, wird vorgeschlagen, dass jede Analyse kollektiver Beziehungen eine systematische Studie der mentalen Auffassung der Welt durch Kinder einschließen sollte. Ausgehend von der Beobachtung, dass Kognition ein mikrohistorischer biologischer Prozess ist, ergibt sich die Darstellung des Kindes als Andere aus Theorien zur Entwicklung des Kindes in der Psychologie sowie in der Anthropologie. Daher ist es notwendig, das Studium des Kindes als zentrales Projekt der anthropologischen Forschung zu betrachten.
Christina Toren (Mittwoch) hat diese Frage untersucht.
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