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Vierundzwanzig ältere Erwachsene mit persistierender psychophysiologischer Insomnie wurden randomisiert einer sofortigen oder einer verzögerten kognitiven Verhaltenstherapie in einem Wartegruppen-Design zugewiesen. Die kognitive Verhaltenstherapie bestand aus einer 8-wöchigen Gruppenintervention, die darauf abzielte, maladaptive Schlafgewohnheiten zu ändern und dysfunktionale Überzeugungen und Einstellungen zur Schlaflosigkeit zu verändern. Die Behandlung war effektiv bei der Reduzierung der Schlaflatenz, des Wachseins nach Schlafbeginn und des frühen Morgenaufwachens sowie bei der Steigerung der Schlafeffizienz. Die Größe der Veränderungen, die bei polysomnographischen Messungen erzielt wurden, war kleiner, aber in die gleiche Richtung wie die, die in täglichen Schlaftagebüchern erfasst wurde. Die Schlafverbesserungen der Gruppe mit sofortiger Behandlung wurden mit der verzögerten Behandlungsbedingung repliziert. Therapeutische Gewinne wurden bei den Nachuntersuchungen nach 3 und 12 Monaten gut aufrechterhalten. Die klinische Validierung der Ergebnisse erfolgte durch zusätzliche Bewertungen von den Patienten und ihren relevanten Angehörigen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Insomnie im Alter effektiv mit nicht-pharmakologischen Interventionen behandelt werden kann.
Morin et al. (Freitag) untersuchten diese Frage.