Key points are not available for this paper at this time.
HINTERGRUND: Die Atemanhalteanforderung (BH) bleibt der begrenzende Faktor für die raum-zeitliche Auflösung und Abdeckung der Cine balancierten Steady-State Free Precession (bSSFP) Kardio-Magnetresonanztomographie (CMR). In dieser prospektiven Zwei-Zentren-Studie haben wir die Leistung einer atmungsgetriggerten (RT) bSSFP Cine-Sequenz zur Bewertung der biventri-kulären Funktion validiert. METHODEN: Unsere Studie umfasste 23 asymptomatische gesunde Probanden und 60 aufeinanderfolgende Patienten vom Institut A (n = 39) und Institut B (n = 21), die für eine klinisch indizierte CMR-Studie überwiesen wurden. Wir implementierten eine RT-Sequenz mit einem atem-synchronisierten Antrieb zur Stabilisierung des bSSFP-Signals, bevor die Bilddatenerhebung mit prospektivem Ausschluss von kardialen Arrhythmien und retrospektiver kardial gegateter Rekonstruktion in Echtzeit begann. Die Funktion des linken (LV) und rechten (RV) Ventrikels sowie die LV-Masse wurden mithilfe von RT-bSSFP- und konventionellen BH-bSSFP-Sequenzen mit einem Herzzyklus zur SS-Vorbereitung evalu-iert, wobei alle Bildgebungsparameter identisch blieben. Die Leistung der Sequenzen wurde anhand quantitativer und semi-quantitativer Metriken bewertet. ERGEBNISSE: Globale LV- und RV-Funktionsparameter sowie die LV-Masse, die aus den RT-bSSFP- und BH-bSSFP-Sequenzen gewonnen wurden, waren gut übereinstimmend. Quantitative Metriken, die dazu dienten, Schwankungen der SS-Signalintensität zu erfassen, zeigten keinen signifikanten Unterschied zwischen den Sequenzen. Darüber hinaus war der Blut-zu-Myo-kardkontrast zwischen den Sequenzen nahezu identisch. Der kombinierte klinische Score für die Bildqualität war für 100 % der Fälle mit der BH-bSSFP-Sequenz und für 83 % der Fälle mit der RT-bSSFP-Sequenz hervorragend oder gut. Die tatsächliche Bildakquisitionszeit für RT-bSSFP war statistisch signifikant länger als die für konventionelle BH-bSSFP (7,9 ± 3,4 min vs. 5,1 ± 2,6 min). SCHLUSSFOLGERUNGEN: Cine RT-bSSFP ist eine Alternative zur Bewertung der globalen biventri-kulären Funktion mit Kontrast und raum-zeitlicher Auflösung, die vergleichbar ist mit denen, die durch die BH-bSSFP-Sequenz erreicht werden, obwohl dies mit einer moderaten Zeitstrafe und einer kleinen Verringerung der Bildqualität einhergeht.
Pednekar et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.