Key points are not available for this paper at this time.
Warum sind manche ländlichen Entwicklungsrichtlinien erfolgreich und andere gescheitert? Das Buch beleuchtet diese Frage, indem es eine neue Zweigstelle der Ökonomie definiert, die wirtschaftliche Beziehungen im ländlichen Sektor der Entwicklungsländer untersucht. Die Herausgeber vertreten die Auffassung, dass die Probleme unvollständiger Informationen und fehlender Märkte in armen, agrarischen Gesellschaften besonders ausgeprägt sind, und dass man, um Marktversagen zu beheben, deren Ursachen verstehen muss. Das Buch erklärt daher die wirtschaftlichen Institutionen, vertraglichen Vereinbarungen und technologischen Einschränkungen in den ländlichen Märkten für Land, Arbeit und Kredite. Es trägt nicht nur neue empirische Beweise bei und erweitert die ökonomische Theorie, sondern bietet auch frische Einblicke für die landwirtschaftliche Politikgestaltung und institutionelle Reformen. Es vereint aktuelle theoretische Arbeiten, Fallstudien und historische Forschungen und behandelt einige der drängendsten Probleme, mit denen Entwicklungsländer konfrontiert sind: wie man die finanzielle Integration des ländlichen Sektors fördert, wie man die Nutzung von Land und Wasser rationalisiert und wie man ländliche Steuer- und Transfersysteme gestaltet und verwaltet.
Eine Studie von Wed hat diese Frage untersucht.