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Die Debatte über urbane Resilienz und Metabolismus hat zunehmend die Aufmerksamkeit auf den ökologischen Fußabdruck des Lebensmittelkonsums, Selbstversorgung als Mittel der Ernährungssicherheit und Regionalisierung von Lebensmittelsystemen zur Verkürzung von Lieferketten gelenkt. Kürzlich haben Metropolregionen Lebensmittelpolitiken vorgeschlagen, die darauf abzielen, lokale Lebensmittelsysteme zu fördern, die mit ihren Städten verbunden sind. Unsere Forschung konzentrierte sich somit auf die Beziehung zwischen urbaner Nahrungsmittelnachfrage und städtischer Landnutzung. Wir haben das Metropolitan Foodshed and Self-sufficiency Scenario (MFSS) Modell entwickelt, das regionale Lebensmittelverbrauchs- und landwirtschaftliche Produktionsparameter in einem datengestützten Ansatz kombiniert, um das räumliche Ausmaß von Nahrungsmittelregionen sowie die theoretische Selbstversorgung der Gemeinschaften zu bewerten, die sie bedienen. Das Modell unterscheidet zwischen Lebensmittelgruppen, Produktionssystemen, Verlust- und Abfallniveaus sowie Lebensmittelherkunft. In Bezug auf das zukünftige urbane Wachstum haben wir das Modell auf aktuelle und zukünftige Bevölkerungsprognosen angewendet. Die Ergebnisse zeigen erhebliche Unterschiede im räumlichen Ausmaß der metropolitanen Nahrungsmittelregionen und Selbstversorgungsniveaus zwischen den Fallstudienregionen London, Berlin, Mailand und Rotterdam, abhängig von Bevölkerungsdichte und -verteilung, geografischen Faktoren und der Nähe zu benachbarten städtischen Agglomerationen. Die Anwendung des Modells als Planungswerkzeug für Lebensmittel bietet eine neue Perspektive auf die potenzielle Rolle von Metropolregionen zur Stärkung der urbanen Selbstversorgung. Es ermöglicht auch die ex-ante Bewertung der räumlichen Folgen von Veränderungen innerhalb metropolitaner Lebensmittelsysteme, sowohl auf der Nachfrage- als auch auf der Angebotsseite. Insbesondere diskutieren wir mögliche Veränderungen in der Ernährung und im Konsum, aber auch Alternativen in der Produktion und Lieferkette.
Zasada et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.