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Zusammenfassung Ziel dieser Studie war es, die Ideen und das Denken zu erforschen, die Schüler verwenden, um eine gemeinsame Entscheidung im Umweltmanagement zu treffen. Acht Gruppen von Schülern der 8. Klasse (n = 24) betrachteten ökologische und wirtschaftliche Informationen über eine invasive aquatische Art, um eine Managementempfehlung abzugeben. Neben der Diskussion der genauen Informationen, die sie erhalten hatten, machten die Gruppen eine Vielzahl von Interpretationen, Ausarbeitungen und Schlussfolgerungen bezüglich der ökologischen Struktur und Dynamik sowie praktischen Aspekten des Managementszenarios. Werteurteile und Bedenken bezüglich Unsicherheit traten in den Diskussionen der Schüler ebenfalls in unterschiedlichem Maße auf. Die Diskussionen der Schüler wurden mit den Richtlinien von Wissenschaftlern für Umweltmanagemententscheidungen und mit der Analyse eines Experten zu dem spezifischen Managementszenario, das die Schüler betrachteten, verglichen. Eine wichtige Erkenntnis war, dass die Schüler zwar in allen Gruppen alle Themen ansprachen, die Wissenschaftler für wichtig halten, um Umweltmanagemententscheidungen zu treffen, sich innerhalb der meisten Gruppen die Schüler jedoch auf bestimmte Themen konzentrierten und andere Dimensionen des Problems nur oberflächlich behandelten. Die Ergebnisse weisen auf die Notwendigkeit hin, das ökologische Basiswissen der Schüler sowie deren integratives, systemisches Denken zu fördern, um principielle Entscheidungen über komplexe Umweltthemen zu treffen. © 2002 Wiley Periodicals Inc. J Res Sci Teach 39: 341–368, 2002
Kathleen Hogan (Mi.) untersuchte diese Frage.