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Forschungen zu Ratschlägen in unterstützenden Interaktionen zeigen, dass die Rezeptivität gegenüber Ratschlägen (das Ausmaß, in dem Ratschläge gewünscht sind) einen starken Einfluss darauf hat, wie Ratschläge bewertet werden. Die aktuelle Studie untersuchte situative und individuelle Prädiktoren der Rezeptivität gegenüber Ratschlägen, einschließlich der Merkmale des Ratgebers (Fachkenntnis, Nähe zum Empfänger, Einfluss auf das Verhalten des Empfängers in der Vergangenheit), der Merkmale des Problems, für das der Rat eingeholt wird (Schwere des Problems, Verantwortung für das Problem) und der Merkmale des Ratschlagempfängers (Geschlecht, Ausdrucksstärke, Instrumentalität). Die Teilnehmer (N = 280) füllten Fragebögen zu einem kürzlichen Fall ein, in dem sie einen Rat zu einem persönlichen Problem erhalten hatten. Die Ergebnisse zeigten, dass die Nähe den stärksten Einfluss auf die Rezeptivität gegenüber Ratschlägen hatte, gefolgt von Fachkenntnis und Ausdrucksstärke. Frauen waren rezeptiver gegenüber Ratschlägen als Männer, jedoch war der Unterschied gering und wurde durch Ausdrucksstärke vermittelt.
Feng et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.