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Die CD4+ Lymphozyten sind ein Hauptziel des Humanen Immundefizienzvirus Typ 1 (HIV-1). CD4+ T-Lymphozytenmessungen wurden verwendet, um das Risiko von HIV-1-assoziierten Komplikationen in verschiedenen Populationen vorherzusagen, um Managemententscheidungen zu leiten und um Fälle des erworbenen Immundefekt-Syndroms (AIDS) zu definieren. Um die Rolle der CD4+ Messungen im Management und bei der epidemiologischen Überwachung der HIV-1-Infektion zu untersuchen, haben wir die aktuelle Literatur zur Genauigkeit und Präzision der CD4+ Messungen und zur Verwendung dieser und anderer prognostischer Maße in der Betreuung von HIV-1-infizierten Personen ausgewertet. Mehrere Studien berichteten von einer großen intraindividuellen und interindividuellen Variabilität der absoluten CD4+ Zahl, die deren klinischen Nutzen beeinträchtigen kann. Ansätze zur Bewältigung dieser Variabilität umfassen Folgendes: Proben zu ähnlicher Tageszeit entnehmen; den CD4+ Prozentsatz überwachen, der weniger Variabilität aufweist; eine sorgfältige Labortechnik anwenden; serielle Tests zur Steuerung von Managemententscheidungen verwenden; und Nachuntersuchungen nach Bemühungen, transiente Behandlungs- und klinische Faktoren zu beseitigen, die die CD4+ Zahl beeinträchtigen können. Die Kosten und die begrenzte Verfügbarkeit von CD4+ Messungen stellen ebenfalls Barrieren für eine breite Anwendung dar. Andere labormedizinische und klinische Faktoren bieten zusätzliche prognostische Informationen und haben eine sich entwickelnde Rolle bei Managemententscheidungen. CD4+ Messungen spielen eine wichtige Rolle in der klinischen Versorgung von HIV-1, der Forschung und der Krankheitsüberwachung, aber es sind Strategien erforderlich, um Probleme mit Variabilität, Kosten und Verfügbarkeit anzugehen.
Barbara J. Turner (Mo,) hat diese Frage untersucht.