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Wir haben die hohe Selektivität der homing Endonuklease I-PpoI für die X-gebundenen 28S Ribosomgenen von Anopheles gambiae genutzt, um gezielt X-chromosomale Spermatozoen abzuzielen. Unsere Daten zeigten, dass bei heterozygoten Männchen die Expression von I-PpoI in den Hoden eine starke Neigung zu Y-chromosomalen Spermatozoen induzierte. Bemerkenswerterweise induzierten diese männlichen Mücken auch eine vollständige frühe dominante Embryolethalität in Kreuzungen mit Wildtyp-Weibchen. Morphologische und molekulare Daten zeigten, dass alle Spermatozoen, unabhängig von der Vererbung des Transgens, eine erhebliche Menge an I-PpoI-Protein trugen, das das maternale X-Chromosom des Embryos angreifen konnte. Neben den offensichtlichen Implikationen für die Umsetzung von Vektorkontrollmaßnahmen zeigten unsere Daten die Machbarkeit der Herstellung synthetischer Geschlechtsverzerrer und enthüllten die faszinierende Möglichkeit, maternale Gene mit wildtypisch veränderten Spermien zu manipulieren, die konstruierte Endonukleasen tragen.
Windbichler et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
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