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Die Dehnungs- und Biegungs-Schwingungsmoden der wasserstoffbrüchigen Polymere von Wasser wurden durch die Matrixisolations-Technik untersucht, wobei festes Stickstoff bei 20 K als Matrix verwendet wurde. Absorptionen werden den Wasser-Monomeren (3725, 3627 und 1600 cm⁻¹), den Dimeren (3691, 3546 und 1620 cm⁻¹) und den höheren Polymeren (3510, 3355, 3318, 3222 und 1633 cm⁻¹) zugeordnet. Die Frequenzen deuten darauf hin, dass die Dimeren zyklische statt offene (oder bifurkierte) Strukturen haben. Die Absorptionskoeffizienten der Biegungsmoden nehmen bei den höheren Polymeren leicht ab, während die der Dehnungsmoden um den Faktor etwa zwölf zunehmen. Dieses Intensitätsverhalten kann nicht allein auf der Grundlage des erhöhten ionischen Charakters der O–H-Gruppe in der Wasserstoffbrücke erklärt werden.
Thiel et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.