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Die zunehmende Freisetzung organischer Schadstoffe durch die Industrie verursacht viele gesundheitsbezogene Probleme. Das wachsende Bewusstsein für die schädlichen Auswirkungen der Umweltverschmutzung hat jedoch zu einem dramatischen Anstieg der Forschung an verschiedenen Strategien geführt, die eingesetzt werden können, um die Umwelt zu reinigen. Es ist jetzt anerkannt, dass der mikrobielle Stoffwechsel eine sicherere, effizientere und kostengünstigere Alternative zu physikochemischen Methoden zur Minderung der Verschmutzung bietet. In den letzten Jahrzehnten wurde eine Vielzahl von xenobiotischen Verbindungen gefunden, die für die mikrobielle Mineralisation empfindlich sind. In den meisten Fällen, in denen die Mineralisation nachgewiesen wurde, wurden auch der katabolische Stoffwechselweg und seine Regelung bestimmt. Die bakterielle Chemotaxis, die Bewegung unter dem Einfluss eines chemischen Gradienten, entweder in Richtung (positive Chemotaxis) oder von der Richtung weg (negative Chemotaxis), hilft Bakterien, optimale Bedingungen für ihr Wachstum und Überleben zu finden. Dieser Aspekt hat jedoch wenig Beachtung gefunden, obwohl einige Mikroorganismen mit der chemotaktischen Fähigkeit gegenüber verschiedenen xenobiotischen Verbindungen isoliert und charakterisiert wurden. In vielen Fällen ist der Chemoattractant eine Verbindung, die als Kohlenstoff- und Energiequelle dient, während ein Chemorepellens für die Bakterien toxisch ist. Hier beschreiben wir jüngste Entdeckungen in der bakteriellen Chemotaxis gegenüber Schadstoffen und wie sie für Anwendungen in der Bioremediation erforscht und genutzt werden können.
Pandey et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.