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HINTERGRUND: Wir haben die Beziehung zwischen der retinalen Durchblutung und den Kammerflüssigkeitslevels von Zytokinen/Wachstumsfaktoren bei Patienten mit zentraler Netzhautvenenokklusion (CRVO) evaluiert. METHODEN: In einer Beobachtungsstudie wurden 64 Augen von 64 CRVO-Patienten vor der Therapie mit anti-angiogenetischem Faktor (VEGF) untersucht. Die Durchblutung wurde in großen Gefäßen um und am Sehnervenkreuz durch Bestimmung der mittleren Unschärferate mittels Laser-Speckle-Flowgraphie bewertet. Kammerflüssigkeitsproben wurden während der anti-VEGF-Therapie von den Patienten entnommen und die Level der folgenden Moleküle wurden mittels Suspension-Array-Methode gemessen: löslicher VEGF-Rezeptor (sVEGFR)-1, sVEGFR-2, VEGF, plazentare Wachstumsfaktor (PlGF), thrombozytär abgeleiteter Wachstumsfaktor (PDGF)-AA, lösliches interzelluläres Adhäsionsmolekül (sICAM)-1, monocytenchemotaktisches Protein (MCP)-1, Interleukin (IL)-6, IL-8, IL-12(p70) und IL-13. ERGEBNISSE: Die mittlere Unschärferate des betroffenen Auges war signifikant niedriger als die des unbeeinflussten Auges. Die mittlere Unschärferate zeigte eine signifikante negative Korrelation mit den logarithmisch transformierten Kammerflüssigkeitslevels von PlGF, sICAM-1 und IL-8, aber nicht mit VEGF. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Geschwindigkeit der retinalen Durchblutung stärker mit entzündlichen Faktoren als mit VEGF bei Patienten mit nichtischämischer CRVO und makulärem Ödem korreliert sein könnte.
Noma et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.