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HINTERGRUND: Müdigkeit ist das zentrale Symptom des chronischen Müdigkeitssyndroms (CFS), und dennoch ist sehr wenig über seine neuralen Korrelate bekannt. Ziel dieser Studie war es, die funktionelle Gehirnreaktion mithilfe der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT) auf die vorstellbare Erfahrung von Müdigkeit bei CFS-Patienten und Kontrollen zu untersuchen. METHODE: Wir verglichen die Blut-sauerstoffabhängigen (BOLD) Antworten von 12 CFS-Patienten und 11 gesunden Kontrollen auf ein neuartiges Verfahren zur Provokation von Müdigkeit, das darauf ausgelegt wurde, reale Situationen zu simulieren. Eine nicht ermüdende angstprovokante Bedingung wurde ebenfalls einbezogen, um die unspezifischen Effekte von negativer Affektivität zu kontrollieren. ERGEBNISSE: Während der Provokation von Müdigkeit berichteten CFS-Patienten über Gefühle von Müdigkeit und Angst, und im Vergleich zu den Kontrollen zeigten sie eine erhöhte Aktivierung im okzipito-parietalen Kortex, dem posterioren cingulären Gyrus und dem parahippocampalen Gyrus sowie eine verringerte Aktivierung in den dorsolateralen und dorsomedialen präfrontalen Kortex. Das umgekehrte Muster von Ergebnissen wurde während der angstprovokanten Szenarien beobachtet. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Ergebnisse könnten darauf hindeuten, dass bei CFS-Patienten die Provokation von Müdigkeit mit übertriebenen emotionalen Reaktionen verbunden ist, die die Patienten schwer unterdrücken können. Diese Ergebnisse werden im Zusammenhang mit dem kognitiv-behavioralen Modell des CFS diskutiert.
Caseras et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.
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